Tag 8 unserer Alpenüberquerung -Mölten nach Jenesien- am 03.07.2022
... nach der gestrigen "Hitze"-Etappe waren wir heute auf alles gefasst. Gut gestärkt nach einem zünftigen Frühstück im Hotel Botango haben wir uns auf die Schlussetappe gemacht.
Es ist tatsächlich unsere letzte Etappe bis zum Ziel Jenesien/Bozen. Gefühlt sind wir vier schon ewig unterwegs, doch ist es schade, dass die Tour schon zu Ende geht.
Der Shuttlebus bringt uns zum Ausgangspunkt der Wanderung nahe Mölten.
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| ... zu Beginn war wieder "einölen" angesagt. |
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| ... die Berge beginnen eben immer mit Höhenmeter. |
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| ... der Weg war anfangs schön schattig und im Wald. |
| ... hier kann sich jeder Wanderer etwas aussuchen. 😉 |
| ... unser Zwischenziel "Langfeen". |
Das Wetter meint es auch gut mit uns und ist erträglich. Leichte Bewölkung ist heute willkommen.
Nach dem Marsch durch den Wald kamen wir anschließend an saftigen Almwiesen vorbei und hatten rechts tolle Ausblicke auf die Alpen.
Hier ein paar Bilder dazu:
Bei ca. der Hälfte des heutigen Weges erreichen wir Langfeen mit der kleinen Steinkirche ...
| ... und mit schöner Einkehr. |
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| ... viel trinken war angesagt. |
| ... ab jetzt geht es weiter auf dem berühmten E5 und ... |
... hier waren tatsächlich mehr Wanderer unterwegs, als beim Großteil der bisherigen Etappen. Nach der Einkehr am Rücken des Salten führt unser Weg durch die Lärchenwiesen Richtung Jenesien. Der Weg führt in leichtem Auf und Ab mehr oder weniger immer am höchsten Punkt des Bergrückens Richtung Süden.
Links und rechts des Weges waren bewirtschaftete Almwiesen im "Ranch"-Stil. Weitläufig eingezäunte Grundstücke mit einem kleinen Wirtschaftshaus, teilweise mit Kühen und Pferden (Haflingerzucht).
... die Landwirte, welche ihre Höfe zum Teil in Jenesien haben, sind hier fleißig bei der Heuernte, da am Abend Regen angesagt war. Demzufolge waren auf unserem Weg auch ständig Heutransporte unterwegs.
| ... kleine Pause mit fantastischen Ausblicken. |
Wie schon erwähnt sind wir direkt auf dem Hochplateau in den Sarntaler Alpen auf 1.500 m. Eingebettet zwischen Meran und Bozen hat man rechts und links Ausblicke auf verschiedene Gipfel. Rechts geht der Blick zu den Ötztaler Alpen und Texelgruppe, links reicht der Blick von den Dolomiten durch das Bozner Unterland bis tief hinein nach Italien.
Besonders faziniert haben uns die Dolomiten. Erst leicht im Dunst, aber imposant und später deutlich mit blau-weißem Himmel. Aber es sollte noch besser kommen ... 😮
Vor dieser Kulisse haben wir heute unser Zielfoto gemacht.
| ... die Tour ist geschafft. |
Auf dem Weg zu unserem heutigen Hotel war danach Blödsinn angesagt. Vielleicht wollten wir auch die letzten Meter nach Hause reiten?
| ... unser Hotel im Blick und ... |
| ... immer wieder die Dolomiten und ... |
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| ... der Blick nach Bozen. |
Unser heutiges Hotel "TschögglbergerHof" -www.tschögglbergerhof.com- hatten wir uns bereits im Internet angeschaut und wurden trotzdem noch überrascht! 😍
| ... der Blick von unserem Hotelbalkon auf ... |
| ... die (gezoomten) Dolomiten. |
| ... nach dem Einchecken hatten wir uns das verdient. |
Das Hotel hat noch weitere Highlights, wie eine Waldsauna und einen Sky-Pool. Vom Beckenrand hat man einen direkten Blick in die Gegend und natürlich wieder auf die Dolomiten.
Das traumhafte Wetter erlaubte wieder ein Abendessen im Freien mit Ausblicken.
Jetzt wurde uns so richtig bewusst, das war die letzte Etappe und wir haben die Tour von -Garmisch bis Bozen- geschafft! Ohne Blasen, ohne Muskelkater und Blessuren. Irgendwie unheimlich. Wir fühlen uns top fit und glücklich die Tour absolviert zu haben. Voller Erlebnisse und Eindrücke, welche man zwar fotografieren kann, aber natura gesehen und erlebt haben muss. Unsere Ausrüstung hat sehr gut funktioniert und uns nicht im Stich gelassen.
| ... unsere treue Ausrüstung! |
| ... natürlich wurden noch die Urkunden feierlich überreicht. |
| ... mit einem Wolkenspektakel nahm der Tag ein Ende. |
Lt. Komoot hatte die Tour 12,2 km, 300 Höhenmeter und 500 m bergab.
Annettes Lieblingstiere der Tour:









