... guten Morgen aus Sterzing. Wunderbar geschlafen und toll gefrühstückt. Sterzing lädt eigentlich ein, weiter erkundet zu werden.
Aber, 09.10 Uhr wartet der Shuttlebus auf uns und bringt uns zum Ausgangspunkt der Wanderung in Kuens im Passeiertal.
Mein "Buon Giorno" zum Busfahrer führte zur Bemerkung: " ... wir sind hier nicht in Italien, sondern in Südtirol". Klare Ansage! Wir sind trotzdem 😮 mitgefahren.
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... der Vergleich von gestern Abend (oben) und heute früh.
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... nochmals der sommerliche Blick von unserem Balkon:
Die Fahrt mit dem Shuttlebus führte uns über den "Jaufenpass", welcher auf 2.090 m seinen höchsten Punkt erreicht und der nördlichste inneritalienische Alpenpass ist. Er verbindet das Eisacktal mit dem Passeiertal. Im Norden ragen die mächtigen Ötztaler Alpen empor, im Süden die ebenso weitläufigen Sarntaler Alpen. Lt. diversen Umfragen gehört der "Jaufenpass" zu den Top-Ten der Alpenpässe. Abgesehen vom vielen Verkehr hatten wir als Mitfahrer die Zeit und Möglichkeiten, die wechselnde Landschaft und die super Spitzkehren zu bestaunen.
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... einer der Ausblicke vom Pass. Traumhaft.
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Begonnen haben wir die heutige Wander-Tour in Kuens, genauer am Beginn des Kuenser Waalweges. Sie führt uns danach weiter über den Meraner- und Algunderwaalweg bis zum Hotel Botango in Töll/Partschins (vielleicht besser bekannt als Zufahrt zum Rechenpass).
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... heute einmal ohne "J" aber mit klarem Ziel.
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... gleich zu Beginn die erste Getränkestelle.
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... gute Beschreibung, was Waalwege bewegen.
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... startbereit.
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Der erste Teil des Kuenser Waalweges führt uns an riesigen Apfelplantagen vorbei. Das Wasser der Waalwege dient hier als Bewässerung und die Sprinkleranlagen lassen unseren Wanderweg nicht aus. Bei ca. 28 ° C natürlich eine kleine Erfrischung.
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... on Tour.
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... das Wasser ist angenehm kühl.
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... links von unserem Weg schaut immer einmal Meran hervor.
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... Tiroler Kreuz ist unser Zwischenziel.
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... auf der Strecke dahin gibt es viel Sehenswertes.
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... der Blick von der Terasse des Gasthauses "Tiroler Hof" und ...
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... dazugehörige Blumenpracht.
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... ein Abbild unserer bisherigen Strecke.
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Jetzt kommen wieder ein paar Höhenmeter, kurze Abstiege und wieder ... ? Dafür bietet der Meranwaalweg fantastische Ausblicke ins Tal und auf Meran.
Hier ein paar Bilder:
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| ... inzwischen ist Pause angesagt. | | |
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... unser mitgeführter Proviant muss alle werden.
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Wir nähern uns dem Waalweg Richtung Algund. Oberhalb des Meraner Beckens ändert sich die Landschaft schon gewaltig. Weinberge dominieren jetzt die Gegend und ca. 2 km vor dem Ziel sind wir auf Asphaltstraßen gelaufen.
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... trotz der Laubengänge mit Weinreben wurde es richtig heiß.
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... im Schatten eines hohlen Baums ging es etwas.
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... auch das Wasser in den Waalen war nicht mehr so erfischend.
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Spätestens jetzt war die Frage, was ist wärmer? Der Asphalt von unten oder die Sonne von oben? Wir hatten inzwischen 38° C in der Sonne. Also schnell zum Hotel und zwischendurch viel trinken. "Jetzt könnte man für ein kühles Wasser -morden-!"
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| ... Weinberge wohin man schaut. |
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... unser Hotel ist greifbar nahe.
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Wir sind heute wieder gut angekommen. Gefühlt war es die anstrengenste Etappe unserer bisherigen Reise. Das war allerdings den Temperaturen geschuldet.
Wieder eine völlig andere Tour vom Gelände und Gegend. Fantastisch die Ausblicke auf Meran und die Waalwege mit ihrer Kühlung, leider nur so lange wir uns im Wald bewegten.
Im Hotel war alles vorbereitet und wir wurden herzlich empfangen. Jetzt schnell duschen und ab in den Außenpool. Ich glaube es hat in beiden Fällen gezischt!
Das besondere beim heutigen Abendessen im Hotel Botango -www.botango.it- ist dieses Mal, das wir 11 Wanderer an einer Tafel zusammen sitzen.
Zur Erklärung: Täglich startet diese Tour von Garmisch nach Bozen. Die Gemeinsamkeit ist der Start und das Ziel. Ansonsten wandert jeder für sich. Regelmäßig gesehen haben wir uns zum Frühstück oder Abendbrot. Während der Touren waren die Einen vor uns, die Andern dahinter. Dann wurde mal überholt bzw. im gleichen Gasthaus eingekehrt.
Deshalb ist dieser gemeinsame Abend sehr angenehm und bei der folgenden letzten Etappe von Mölten nach Jenesien sind wir streckenweise zusammen gegangen und im Ziel angekommen.
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... Fazit nach Komoot ...
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... es waren 13 km , 400 Höhenmeter und 600 m Abstieg. Der höchste Punkt lag bei 1.000 m.
Der Kuss der Woche: