Tag 6 unserer Alpenüberquerung -Ridnauntal nach Sterzing- am 01.07.2022

... einen wunderschönen guten Morgen bei ...

...  diesem Blick von unserem Hotelbalkon.

Einmal abgesehen davon, dass wir keine Beschwerden im Zusammenhang mit der Wanderung spüren, schlafen wir auch sehr gut. Das ist vielleicht auch dem täglichen Absacker von Annettes Zaubertrank geschuldet.

... Likör aus dem Kloster Ettal.

Wir brauchen natürlich bald Nachschub. 😉

Auch im Hotel "Tiroler Hof" haben wir vorzüglich gewohnt, genächtigt und gegessen. Dankeschön an das Personal.

Unsere heutige Tour ins hintere Ridnauntal führt uns zu einem der schönsten Talschlüsse der Alpen. Wegen des Neubaus der Seilbahn von Sterzing auf den Rosskopf kann die ursprüngliche Etappe über den Ridnauner Höhenweg in diesem Jahr nicht begangen werden.

D.h. auch, ca. 400 Höhenmeter. Da war nach wenigen Minuten der Absacker vom Abend wieder raus. 😀 Vorher brachte uns der Shuttlebus in einer etwa einstündigen Fahrt ins Ridnauntal.

... saftige Wiesen und ...

... eine kleine Kapelle zeigten uns den Weg.

... jetzt kommen die Höhenmeter.

... dankbar für jeder Pause. 😅

Bereits zum Start unserer Tour zeigen sich Wasserfälle und der dominierende Fluss im Tal. Das wird sich in der folgenden Klamm noch verstärken. 

... durch die Gewitter der Nacht ...

... war es etwas wolkenverhangen und ...

... die Sonne machte sich rar.

... überall Bäche und Wasserfälle.

... auf zur Burkhardklamm.

... unser "J" zeigt uns sicher den Weg.






... am Hang gegenüber befindet sich die Bergbauwelt Ridnaun.


... wir Wanderer ganz entspannt.

.. unüberhörbar. Wir nähern uns der Klamm.

Die Burkhardklamm führt viel Wasser und der Weg hindurch ist doch etwas alpin. Aber wir schaffen das. 😅 Abgesehen von den Wassermassen (und Geräuschen) ist der Weg eine romantische Herausforderung. Der Rückweg auf der anderen Seite der Klamm ist ebenso zu bewältigen. Wir mussten hin- und zurück tatsächlich etwas mehr Zeit einplanen.



... meistern jeden Weg.


... der Fernerbach führt durch die Gewitter viel Wasser.

... es gibt hier sogar Erdbeeren zwischen den Stufen.

... kurze Rast für das Foto. 😅

Am Ende der Klamm ist bereits der Talschluss in ca. 1.000 m Entfernung zu sehen. 

... Blick in eines der schönsten Täler der Alpen.

 

Natürlich lockt uns die Einkehr in der Aglsboden Alm. Es fing etwas an zu regnen und in den Bergen grollte ein Gewitter. Die daraus entstandenen Wassermassen haben beim Rückweg die Klamm noch einmal kräftig gefüllt.

... wir waren alle vier hier.


... hier sind wir.

... und einen Hüttenstempel gab es ebenfalls.

Die Speisekarte für die Alm am Talschluss ist fantastisch. Muss doch alles per Fahrzeug oder per Fuß hergebracht werden. Hier gibt es auch einen Teich mit Forellen. Da kann jeder Gast sich seinen Fisch selbst angeln und nach der professionellen Zubereitung verzehren. Kostenpunkt: 9 €. Coole Idee. 👍

... wir haben uns pro Familie für die Brettljause entschieden.



... zurück ging es kurzzeitig im Regen.

 So kann ich auch meine neue Regenjacke einmal ausprobieren.



... auch beim Abstieg wurde es wieder etwas alpin.



... hier noch einmal der Fernerbach ...

... oder auch Ridnauner Bach bzw. auch Mareiter Bach oder Ridnaunbach genannt (warscheinlich konnten sich die Südtiroler nicht entscheiden 😀). Er durchfließt das Ridnauntal und entwässert 212 km² und mündet am Südrand von Sterzing in den Eisack -> Etsch und letztlich im Adriatischen Meer.

Wir erreichen zu Fuß die Bergbauwelt Ridnaun und haben diese nochmals als Einkehr genossen. Anschließend sind wir ca. 30 Minuten mit dem Linienbus nach Sterzing gefahren.

... das Gelände der Bergbauwelt Ridnaun.

... angekommen in Sterzing.

Bereits  während der Busfahrt haben wir starken Wind in der Gegend bemerkt. Auch auf dem Weg durch die Altstadt und zum Hotel "Lamm" -www.hotellamm.it- war der Wind unangenehm kalt. 



... nach der Ankunft im Hotel kam die angekündigte Kaltfront ...

... mit viel Wind, Regen und Hagel. Es war zwar schnell vorbei, aber in den Bergen hätten wir das nicht gebraucht. Wir haben es uns im Hotel bequem gemacht und wurden wieder vom Personal bestens verwöhnt.

Lt. Komoot war die Tour 9,48 km lang. 400 Höhenmeter und 350 m abwärts waren zu bewältigen. 

Es war wieder eine tolle und abwechslungsreiche Tour.

Die Liebeserklärung des Tages:

... man beachte auch meine neue Regenjacke!



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