Tag 3 unserer Alpenüberquerung -Garmisch nach Ehrwald- am 28.06.2022
... die eigentliche Alpenüberquerung beginnt. Wieder war das Frühstück im "Garmischer Hof" exzellent und gab uns die nötige Kraft für die Etappe.
Zuerst musste das Gepäck für den Shuttle mit den speziellen Kofferanhängern an der Rezeption bis 09.00 Uhr abgestellt werden. Dieses Ritual werden wir die nächsten Tage wiederholen. Auch das Ein- und Auspacken der Reisetaschen. Dazu später mehr.
Jetzt noch das Auto für eine Woche in die Tiefgarage bringen (durch den G7-Gipfel waren alle kostenfreien Parkplätze, welche unter normalen Umständen dafür vorgesehen waren, "besetzt").
| ... mit der Zahnradbahn fahren wir bis Riffelriß. |
Hier beginnt unsere Tour. Auf Grund der Gewitter am Vorabend war der Himmel bewölkt und der Nebel holte uns bei ca. 1.600 m ein.
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| ... wir sind bereit! |
| ... den Eibsee konnten wir zwar nicht sehen, aber das "J". |
| ... dieses "J" wird uns die nächsten Tage begleiten. |
Der Erfinder der Alpenjuwelen Georg Pawlata hat die gesamte Wanderung mit dieser Markierung versehen und seit 2018 trägt sie den schönen Titel "Alpenjuwelen". Das "J" steht sicher für "Juwelen"? Für manche ist das "J" auch der "Jacobsweg": 😉
50 m unterhalb der Bahnstation steigen wir in die Tour ein.
| ... und beginnen direkt mit einem Schotterfeld. |
Dieses ist meines Erachtens künstlich zur Stabilisierung des Hanges angelegt. Trotzdem musste man mehr auf seine Schritte achten als auf die Gegend.
| ... nach ca. 15 Minuten hatten wir normale Waldwege. |
Durch die Niederschläge der Nacht ist alles saftig grün und eine Vielzahl an Pflanzen blühen am Wegesrand. Einige davon haben wir sicher im Garten. Ich gehe davon aus, dass diese hier die "Urformen" sind, welche über Jahre für unsere heimischen Gärten nach- und hochgezüchtet wurden. Trotzdem hat mich die Vielfalt der Pflanzen in dieser Höhe überrascht.
Eine kleine Auswahl davon:
Nicht nur die Bäume waren saftig grün, auch das Unterholz.
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| ... es sieht schon etwas mystisch aus. |
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| ... unser unermüdlicher Blumenfotograf Peter. |
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| ... weiter geht es im Nebel. |
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| ... am Ende des Abstiegs... |
... passierten wir die Talstation der Tiroler Zugspitzbahn. Hier beginnt es zu regnen, gefolgt von Gewittern. Wir hatten noch ca. drei Kilometer bis zum Ziel.
Trotz Regen, Gewitter und Hochnebel waren es tolle Blicke in die Berge. Das Wetter beschleunigte etwas unser Tempo zum Zielhotel.
Regenkleidung kam natürlich auch zum Einsatz. Hier der Beweis!
Mit meinem Poncho war ich natürlich der Held. Oder die Witzfigur? Entgegenkommende Wanderer konnten sich ein Schmunzeln schwer verkneifen.
Zum Hintergrund des Gepäcks für den Shuttle und dem Rucksack von heute morgen. Um Platz zu sparen, habe ich meine echte Regenjacke wieder ins Auto gelegt und dieses steht in Garmisch. Der handliche Poncho würde schon reichen ... !? Eindeutig eine Fehleinschätzung von mir. Am Ziel war ich mir auch nicht ganz sicher: bin ich nass vom Regen oder vom Schwitzen unter dem Regenumhang? Spaß hatten die Anderen allerdings allemal mit meinem Aussehen.
| ... angekommen im Sporthotel Schönruh und … |
… sofort wohlgefühlt! Das Sporthotel: -www.hotel-schoenruh.com- ist in allen Belangen ein sehr exklusives Hotel. Beginnend vom freundlichen Empfang, dem gesamten Ambiente, den Wellnessangeboten, dem Essen sowie den Zimmern … Das ließ uns den Regen schnell vergessen. Besonders gefallen hat uns das großzügige Zimmer mit Balkon und Bergblick.
Nach dem Einchecken im Hotel ging es zum nächsten Sportladen und zum Kauf einer richtigen Regenjacke.
| ... die Tour von Garmisch nach Ehrwald ... |
... war bewusst zum Angewöhnen ausgelegt. Laut Komoot-App waren es letztlich 9,04 km, 100 Höhenmeter, Bergab ging es 690 m, der höchste Punkt war 1.670 m.
Jetzt genießen wir die Annehmlichkeiten des Hotels.
Der dümmste Blick des Tages und ...
... der intelligenteste ...











